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Heilung und transgenerationale Epigenetik! Wie kommen diese Beiden zusammen und was hat das alles mit mir, meiner Berufung und uns allen zu tun?

Heilung ist für mich viel mehr als gesund werden. Heilung bezieht sich für mich nicht „nur“ auf eine „sichtbare oder diagnostizierte“ Krankheit. Heilung geht so viel weiter und ist so viel mehr, als der Verstand erstmal in Worte fassen kann. Und hier kommt die Epigenetik ins Spiel. Eine Wissenschaft, die Spiritualität erforscht und die wir eigentlich gar nicht bräuchten, weil wir in uns alle wissen, was es für unsere Heilung braucht und dass es mehr gibt, als wir sehen und mit dem Verstand begreifen können. Dennoch leben wir in einer Zeit, wo der Verstand so dominant ist, dass er Beweise einfordert, um zu  glauben, dass er mehr ist, als alle Erfahrungen, Krankheiten, „Schicksale“ u.v.m. und hier liiert die Epigenetik “eiskalte” Fakten in irdischen Worten. 

Ich spürte mit der Geburt meiner Söhne, dass ich eine viel größere Verantwortung habe, als ich erwartete. Ich wusste aber nicht, dass es um Heilung geht. Ich wusste nicht, dass ich geheilt werden muss, um die Mutter zu sein, die ich sein möchte, um meinen Söhnen einen gesunden und authentischen Start ins Leben zu ermöglichen, ohne ihnen meine Ängste, Traumata, konditionierten Werte mitzugeben. Ich wusste das alles nicht. Ich spürte es aber!

In uns allen stecken nicht nur die Gene unserer Eltern, sondern auch epigenetische Vererbungen, wie

Traumata: über Kriegstraumata und ihre Weitergabe habe ich schon in der Schule gehört. Dass wir aber auch so einiges andere vererbt bekommen können, wurde nicht erwähnt. 

So genau ist das alles auch noch nicht bewiesen. Dennoch sind die bisherigen Forschungen bahnbrechend. Besonders für diejenigen unter uns, die es genau wissen wollen, die sich über ihren Intellekt definieren, die noch “keine spirituellen” Berührungen hatten. (Im Grunde haben wir sie alle und jeden Tag. Unsere Aufmerksamkeit geht nur in eine ganz andere Richtung) Epigenetische Vererbungen können auch so aussehen:

Essgewohnheiten

Stress

soziales Umfeld

Mindset u.v.m. Mit dem gesunden Menschenverstand wissen wir das alle und gehört haben wir es auch oft genug: Du bist wie deine Oma oder das hast du von deinem Opa. Doch was hat das alles zu bedeuten? Lassen wir das jetzt einfach so dastehen? Nehmen wir das hin? Geben wir das ungefiltert an unsere Kinder und die nächsten Generationen weiter? Wo soll das hinführen? 

Mit jeder Veränderung unseres Lebens und unserer Umstände werden diese in unserem Körper abgespeichert und an unsere Kinder und/oder Enkelkinder weitergegeben. Sie sollten vorbereitet sein auf das, was sie erwartete. Das kann positiv oder negativ sein. Wenn ich als Mutter in meiner Schwangerschaft Junkfood esse und als Vater extrem stressanfällig bin, dann kann ich so einiges an meine Kinder vererben, auch Depression, Diabetes, Ängste, Adipositas. Die Epigenetik schaltet daher nicht nur Gene an oder ab. Sie vererbt auch, was wir sind und wie wir gelebt haben. Wir können epigenetische Vererbungen aber heilen. So wie wir mit Hilfe der Epigenetik unsere Gene regulieren können. Meine Kinder brachten zu Tage, was ich unterdrückt habe oder als ganz normal hinnahm. So viele Grenze und Schmerzen, in denen die Mehrheit lebt und diese von Generation zu Generation weitergab.

Ich merkte, dass es hier nicht „nur“ um mich geht, sondern um etwas viel viel Größeres! Es geht um unsere Ahnen und um unsere Nachkommen. Es geht darum wie wir alle miteinander verbunden sind und durch die Art und Weise wie wir in uns leben, das Leben da draußen lenken, ob bewusst oder unbewusst. 

“Heilung bedeutet, dass die Ahnen in dir wieder lebendig werden. Vergiss nicht, dass jeder Mensch von Ahnen abstammt, die sowohl gute als auch schlimme Dinge getan haben, und deren Wurzeln tief in die Vergangenheit gehen. Wenn ich einen Menschen vor mir habe, dann sehe ich in ihm nicht nur die Geschichte seiner Eltern. In ihm wohnt auch die Geschichte seiner zwei Großväter und seiner zwei Großmütter….Wenn ich nur vier Generationen zurück gehe, dann sind das schon die Spirits von sechsunddreißig Menschen, die in ihm leben und ihn beeinflussen, weil sie ein Teil seiner Geschichte sind…” – Geseko von Lübke 

Für mich bedeutet das, dass ich einen Unterschied in der Ahnenkette machen muss. Nicht nur für mich, um meinen Frieden zu finden, um gesund zu leben, sondern auch für alle die nach mir kommen. Meine Entwicklung endet daher nie nach dem Tod, sondern geht über den Tod hinaus! Ich gebe weiter, was ich heile, aber auch, was ich nicht heile. Es bringt also nichts seine Zeit hier so gut wie möglich abzusitzen, den eigenen Kindern tolle, ehrenhafte Werte mitgeben zu wollen, einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, um dann irgendwann zu gehen und ihnen das Trauma, den Schmerz, die negativen Glaubenssätze zurückzulassen. Wir gehen nie wirklich. Wir bleiben in irgendeiner Form weiterbestehen. Daher sollten wir das Beste daraus machen. Alles, was wir unseren Kindern wünschen auch zu leben. Jeden Tag ein bisschen mehr…

Mit der Geburt machte es unbewusst klick! Ich bin diesem “Klick-Gefühl” jeden Tag gefolgt und irgendwann habe ich es verstanden. Ich wusste es! Unsere Kinder wecken uns auf. Sie helfen uns dabei zu erkennen, wer wir wirklich sind. Jedes Kind ist ein Segen. Ich denke, wenn man Drillinge hat, dann klickt es nochmal lauter und dreifach! Das zu überhören, lässt unseren Alltag, das Leben so schwer machen. Dabei steckt darin so viel Heilung. Sie helfen uns dabei Ballast abzuwerfen! Sie zeigen uns, was wirklich wichtig ist und das ist außerhalb jeder Kontrolle und jedes Funktionierens. Du kannst mit Drillingen weder kontrollieren noch funktionieren. Du wirst wahnsinnig! Du ziehst ein Drama nach dem Anderen an. Du lernst zu vertrauen.

Wie heilt nun der Mensch, wenn es klick macht? Durch die Entwicklung seines eigenen Bewusstseins, dazu gehört es auch zu vergeben, zu verstehen, zu sehen, zu erlauben, zu verändern und jeden Tag weiterzumachen; eine Schale nach der Anderen abzulegen; einen ganz neuen Blickwinkel auf Emotionen und Gefühle zu werfen; zu spüren, dass wir Menschen Schöpfer und keine Opfer sind; dass Traumata vollständig geheilt werden können; dass Ängste meist eine ganz andere Bedeutung haben. Es geht um unsere Bereitschaft diesen Weg zu gehen, weil sich meist ein Anteil in uns sich weigert. Wir klammern uns an gewohnte Gedanken und Gefühle, weil in uns eine Unruhe aufkommt, die uns suggeriert, dass wir die Kontrolle über unser Leben, unsere Kinder, unsere Beziehung, uns und u.v.m verlieren, wenn wir loslassen. Dabei ist das nur eine Illusion. Du hast immer eine Wahl.

Mich beflügelt das jeden Tag meine Themen anzugehen. Denn die Themen, die ich angehe, müssen nicht unbedingt von mir persönlich sein, sondern können die meiner Eltern oder auch Großeltern sein, die sie selbst noch nicht einmal kennen oder kannten. Es wundert mich daher nicht, dass JEDER MENSCH, ob reich, arm, schön, hässlich, mit Glück oder weniger Glück, sein Päckchen “zu tragen hat”.

Vielleicht ist dein Stress mit deinen Kindern oder “leidvolles” Leben gar nicht deins, sondern einfach übernommen oder aus einer Zeit, die längst schon vorbei ist, aber dein Unterbewusstsein weiß es nur noch nicht? Mit einer Erkenntnis, mit einer Entscheidung können nicht nur deine epigenetischen Vererbungen geheilt werden. Ein ganzes Karma zieht an dir und deinen Nachkommen vorbei. Wo soll das Karma noch hin, wenn es das Bewusstsein dazu nicht mehr gibt? Ist das nicht das schönste Vermächtnis? Erst unsere eigene Veränderung bringt uns unsere gewünschten Ergebnisse im Leben. Veränderung bedeutet nicht, dass du ein anderer Mensch wirst, sondern dass du, du wirst. Du zu sein, ist am Sichersten.

Ich helfe dir dabei in deine Selbstermächtigung zu kommen, für eine körperliche und seelische Heilung und deines Familiensystems. Du darfst dein Bewusstsein zeigen, mit deiner Familie teilen und darauf vertrauen, dass auch in ihnen ein Anteil steckt, der mit deinem Bewusstsein in Resonanz geht.

Deine Gülay

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